Potenzmittel als PDE-5-Hemmer

Zusammenfassung: Im 2.Teil der Reihe über Potentmittel geht es um Hinweise zur Einnahme von PDE-5-Hemmern. Informationen zum Arztbesuch und zu den Nebenwirkungen die auftreten können sind für jeden Mann mit Erektionsstörungen wichtig zu wissen.

Inhaltsverzeichnis

Viagra und Co.

Viagra rezeptfrei (Wirkstoff: Sildenafil), Levitra (Vardenafil) und Cialis 20mg (Tadalafil) gehören alle zu der Gruppe der sogenannten PDE-5-Hemmer. Es handelt sich bei den genannten Präparaten um Potenzsteigernde Mittel einer völlig neuen Generation.

PDE-5-Hemmer sind Substanzen, die ein bestimmtes Enzym hemmen das u.a. für die Erweiterung der Blutgefäße verantwortlich ist. Ursprünglich wurden die genannten Mittel für die Behandlung von verengten Blutgefäßen in der Herzgegend entwickelt, bis man die überraschende Nebenwirkung bemerkte, die zu einer anderen Vermarktung führte.

Der Arztbesuch

Die Präparate unterscheiden sich hinsichtlich ihres Wirkeintritts, der Wirkdauer und der Dosierung. Sie funktionieren aber alle gleich gut. Ein Besuch beim Arzt ist im Vorfeld allerdings dringend angezeigt denn nicht jeder Patient kann derartige Medikamente ohne Gefahr einfach einnehmen. Üblicherweise sind die genannten Medikamente auch nicht ohne Rezept zu bekommen. Die Wechselwirkungen mit anderen Medikamente oder eventuelle Herzprobleme sind Kontraindikationen und werden vermutlich dazu führen, dass man das Medikament nicht bekommt. Die Gefahr ernster Nebenwirkungen ist dann einfach zu hoch.

Die gesetzlichen Krankenkassen sprechen beim Thema Potenz eine klare Sprache: Medikamente die dazu bestimmt sind, erektilen Dysfunktion zu behandeln, werden nicht übernommen und müssen vom Patienten selbst getragen werden.

Nebenwirkungen

Da die Medikamente sich in der chemischen Zusammensetzung sehr ähneln, sind auch die Nebenwirkungen annähernd gleich verteilt. Eine häufige Begleiterscheinung sind Kopfschmerzen und Gesichtsrötung. Durch die verbesserte Durchblutung können diese unangenehmen Seiteneffekte auftreten. Auch Verdauungsstörungen können die Folge einer verbesserten Durchblutung sein. Eher selten kommen Rückenschmerzen und Sehstörungen vor.

Vor allem wenn noch andere Medikamente eingenommen werden, sollte Rücksprache mit einem Arzt gehalten werden. Eine große Gefahr geht von Stoffen wie Amyl- oder Butylnitrithaltigen Substanzen aus. Landläufig werden sie auch „Poppers“ genannt. In Folge der gleichzeitigen Einnahme kam es nach Zulassung von Viagra zu Todesfällen.

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