Impotenz oder Erektionsstörung?

Impotenz oder Erektionsstörung?
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Das Thema Impotenz ist für Männer ein absolutes Tabu. In den meisten Fällen wird damit die mangelnde Erektionsfähigkeit assoziiert. Doch medizinisch ist das nicht ganz korrekt, denn der Begriff Impotenz fasst streng genommen mehrere Krankheitsbilder zu einem Oberbegriff zusammen. Der vorzeitige Samenerguss oder die Zeugungsunfähigkeit gehören ebenfalls dazu und sind für die Mann in gleichem Maße unangenehm. Bei allem Verständnis für das Schamgefühl und Angst, sollten sich die Betroffenen aber nicht zurückziehen, sondern versuchen, offen über das Problem zu sprechen, mit der partnerin und dem Arzt ihres Vertrauens.

Vielen Betroffenen kann mit den richtigen Medikamenten geholfen werden. Und selbst, wenn Medikamente keine Wirkung zeigen, können die Patienten dennoch von einem Gespräch mit einem Arzt profitieren und einen wichtigen Schritt machen, um die Probleme dauerhaft in den Griff zu bekommen.

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Erektionsprobleme 4 in Impotenz oder Erektionsstörung?

Erektile Dysfunktion

Die Erektile Dysfunktion, auch weitestgehend als Erektionsstörung bekannt, beschreibt das Problem, bei dem es dem Mann nicht möglich ist, eine Erektion zu bekommen oder diese über einen ausreichenden Zeitraum aufrechtzuerhalten. So ist Geschlechtsverkehr entweder gar nicht oder nur in eingeschränkter Form möglich. Meist sind Männer fortgeschrittenen Alters betroffen, aber auch junge Patienten können an Erektionsstörungen leiden. Bestehen diese Probleme länger als sechs Monate, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Denn Erektionsstörungen können durchaus ernste körperliche Ursache haben. Krankheiten wie etwa Diabetes oder Depressionen, aber auch die Nebenwirkungen von Medikamenten können zur Entwicklung einer Erektilen Dysfunktion beitragen. Bei jüngeren Patienten spielen oft auch psychische Faktoren wie etwa Leistungsdruck oder Stress eine Rolle. Gefährlich wird es jedoch, wenn zum Beispiel krankhafte Veränderungen der Gefäße vorliegen. Bei einer Arterienverkalkungen etwa (Arteriosklerose) können auch andere Organe betroffen sein und Schaden nehmen. Im schlimmsten Fall kann es zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen kommen. Der Besuch bei einem Arzt kann helfen, diese möglichen Gefahrenquellen zu erkennen und gleichzeitig mit zu therapieren.

Vorzeitiger Samenerguss

Ejakuliert der Mann bereits kurze Zeit nach dem Eindringen, spricht man von einem vorzeitigen Samenerguss (Ejaculatio praecox). Kommt es schon vor dem Eindringen zu einem Samenerguss, spricht man von einer Ejaculatio ante portas. Unterschieden wird zwischen zwei Formen des vorzeitigen Samenergusses: dem lebenslang bestehenden (primär) und dem erworbenen (sekundär). Beiden Formen können neurobiologische und psychische Ursachen zugrunde liegen. Vor allem bei der sekundären Form, die zum Beispiel durch schlechte Erfahrungen im bisherigen Sexualleben ausgelöst werden kann, könnte eine psychologische Abklärung Sinn machen.

Erektionsprobleme 5 in Impotenz oder Erektionsstörung?

Zeugungsunfähigkeit

Bei der Zeugungsunfähigkeit kann es zum Beispiel sein, dass die Qualität der männlichen Spermien nicht gut genug ist, um eine Befruchtung zu erreichen. Dies könnte zum Beispiel auch auf Einflüsse wie etwa einen ungesunden Lebensstil, Drogen-, Alkohol- oder Drogenkonsum zurückzuführen sein. Ferner kann auch der „Transportweg“ der Spermien beeinträchtigt sein und eine Befruchtung verhindern. Bei der Retrograden Ejakulation etwa wird das Sperma nicht zur Penisöffnung, sondern zur Harnblase geleitet.

Behandlung

Die Erektionsstörung wird meist mit der Gabe eines Medikaments wie etwa Viagra, Levitra oder Cialis behandelt. All diese Präparate enthalten so genannte PDE-5-Hemmer als Wirkstoff. Diese PDE-5-Hemmer blockieren ein Enzym, das eigentlich die Erektion abbauen soll. Dadurch wird erreicht, dass sich die glatten Muskeln des Penisschwellkörpers wieder entspannen können. So wird eine erhöhte Blutzufuhr zum Penis erreicht, die Erektionsfähigkeit verbessert. Alternativ kann aber auch ein Medikament in den Penis injiziert oder eine Penispumpe benutzt werden, um eine Erektion zu erreichen. Dies ist zum Beispiel angezeigt, wenn PDE-5-Hemmer nicht eingenommen werden dürfen.

Der vorzeitige Samenerguss kann mit einem Mittel namens Priligy behandelt werden. Priligy wirkt mit Dapoxetin, einem Stoff, der aus der Familie der Antidepressiva – den Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) – kommt. Durch die Einnahme dieses Mittels soll der Mann wieder in der Lage sein, den Zeitpunkt seiner Ejakulation besser steuern zu können.

Um die Spermaqualität zu verbessern, kann es helfen, seine Lebensgewohnheiten umzustellen. Außerdem kann ein Spermiogramm bei einem Urologen helfen, genauere Details zu erfahren und eventuelle Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Fazit

Männer, die an sexuellen Funktionsstörungen leiden, sollten auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Allein schon deshalb, um etwaige Ursachen für ihre Probleme mit therapieren lassen zu können. Auch kann ein Arzt genau über Risiken, Nebenwirkungen und Kontraindikationen der hier erwähnten Medikamente Auskunft geben.

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