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  • Potenzmittel ABC hilft Ihnen, sich umfassend über Erektionsprobleme, erektile Dysfunktion und die verschiedenen Potenzmittel zu informieren. Viele betroffene Männer, die unter Potenzproblemen oder Impotenz leiden, sind unsicher und suchen nach Hilfe. Als Ratgeber helfen wir Ihnen, einen Überblick über wirksame, effektive Potenzmittel zu erhalten sowie Informationen über Erektionsprobleme zu bekommen.


Impotenz bei jungen Männern

Zusammenfassung: Immer mehr junge Männer müssen sich mit dem Thema Potenzmittel kaufen auseinandersetzen, da sie von Impotenz/Erektionsproblemen betroffen sind. Warum das so ist und welche Behandlungsmethoden es gibt, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Inhaltsverzeichnis

  1. Häufigkeit von Impotenz bei jungen Männern?
  2. Ursachen für Impotenz bei jungen Männern
  3. Impotenz bei jungen Männern als Hinweis auf andere Erkrankungen
  4. Behandlung von Impotenz bei jungen Männern

Erektile Dysfunktion (Impotenz) bezeichnet eine länger andauernde sexuelle Störung, bei der ein Mann über einen längeren Zeitraum und verschiedene Situationen hinweg keine Erektion (mehr) bekommt. Impotenz kann Männer jeden Alters betreffen und bei älteren wie jungen Männern verschiedene Ursachen haben. Je nach Ursache bieten sich unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten an.

Häufigkeit von Impotenz bei jungen Männern?

Die Wahrscheinlichkeit einer erektilen Dysfunktion steigt mit zunehmendem Alter. Dennoch ist in den letzten Jahren zu beobachten, dass immer mehr junge Männer unter Impotenz leiden. Studien zeigen, dass etwa ein Viertel der Patienten, die wegen erektiler Dysfunktion ärztliche Hilfe aufsuchen, jünger als 40 Jahre ist. Von diesen jungen Patienten leidet fast die Hälfte an schwerwiegenden Potenzstörungen. Andere Untersuchungen legen nahe, dass heute etwa 10 – 30 Prozent aller jungen Männer an erektiler Dysfunktion leiden.

Impotenz Junge Maenner 1 in Impotenz bei jungen Männern

Ursachen für Impotenz bei jungen Männern

Zwar sind körperliche Ursachen von Potenzstörungen bei jungen Patienten seltener, doch sie können ebenso wie psychische Ursachen eine erektile Dysfunktion hervorrufen. Typische körperliche Ursachen sind:

  • Durchblutungsstörungen
  • Schädigung des Schwellkörpers
  • hormonelle Störungen
  • Schädigungen am Nervensystem

Noch vor 30 Jahren hatten junge Männer zwischen 20 – 40 Jahren etwa 70 Prozent mehr Sex und dieser Rückgang hängt nicht zuletzt mit einer Veränderung des Lebensstils zusammen. Vor allem die steigenden beruflichen Anforderungen an junge Leute und der damit zusammenhängende Stress können zu Potenzproblemen führen.

Dieser Zusammenhang hat biologische Ursachen: In Stresssituationen schüttet der Körper vermehrt Stresshormone wie Kortisol aus, welches sich ab einer bestimmten Blutspiegelkonzentration erheblich auf die Libido auswirken kann. Vor allem chronische Überlastung hat einen negativen Einfluss auf den gesamten Körper und kann so die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Dies gilt für beruflichen wie privaten Stress, der in Form von Beziehungsproblemen, Ängsten, negativen sexuellen Erfahrungen oder Ähnlichem auftreten kann.

Weitere Risikofaktoren für Impotenz/erektile Dysfunktion sind:

  • Übergewicht und Adipositas
  • Rauchen
  • ungesunde, zu fetthaltige Ernährung
  • häufiger Alkoholkonsum
  • ständige Übermüdung
  • Depressionen

Hinzu kommt, dass Impotenz – selbst wenn sie eine physische Ursache hat – schnell zum mentalen Problem werden und Selbstunsicherheit und Versagensangst hervorrufen kann, welche die Symptomatik noch verstärken.

Impotenz Junge Maenner 2 in Impotenz bei jungen Männern

Wissenschaftler diskutieren noch weitere Ursachen für Impotenz bei jungen Männern. Dazu gehört unter anderem ein übermäßiger Pornokonsum, der heute dank dem Internet sehr schnell und einfach möglich ist. Der Konsum von Pornos kann sich auf die Erwartungen an die eigene Sexualität auswirken und einen hohen Erfolgsdruck aufbauen.

Studien zufolge gibt es darüber hinaus einen Zusammenhang zwischen anhaltender erektiler Dysfunktion und häufig wechselnden Sexualpartnern. Schließlich kann Impotenz als Nebenwirkung von bestimmten Medikamenten auftreten. Einen negativen Einfluss auf die Potenz können beispielsweise folgende Arzneimittel haben:

  • Antidepressiva
  • Anti-Epileptika
  • Beruhigungs- und Schlafmittel
  • Betablocker
  • Diuretika (harntreibende Arzneimittel)
  • Hormone (zum Beispiel zur Behandlung von Akne, Haarausfall oder Prostatakrebs)
  • Neuroleptika (zur Behandlung von psychischen Erkrankungen)
  • Ritalin (Arzneimittel zur Behandlung von ADHS und Narkolepsie)
  • Schmerz- und Rheumamittel 

Impotenz als Hinweis auf andere Erkrankungen

Erektile Dysfunktionen können das Symptom einer anderen Erkrankung sein. Insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose, die Koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall stehen häufig in Zusammenhang mit Impotenz. Diese kann demnach ein wichtiges Warnsignal sein, das dazu führen kann, bestimmte zugrunde liegende Erkrankungen zu erkennen und frühzeitig zu behandeln.

Oft ist Impotenz eine Folge beziehungsweise ein Anzeichen für Diabetes mellitus oder einen niedrigen Testosteronspiegel. Neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Morbus Parkinson können ebenfalls mit einer erektilen Dysfunktion einhergehen. Weitere Erkrankungen, auf die eine Impotenz hindeuten könnte, sind Schädigungen des Rückenmarks (wie bei der Querschnittslähmung oder einem Bandscheibenvorfall) und Verletzungen des Schwellkörpers.

Behandlung von Impotenz bei jungen Männern

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Impotenz bei jungen Männern zu behandeln. Eine relativ einfache und schnell wirksame Methode ist die medikamentöse Behandlung durch Potenzmittel wie Viagra, Cialis oder Levitra. Diese Arzneimittel enthalten einen Wirkstoff, der das Enzym PDE-5 in den Schwellkörpern des Penis unterdrückt.

Dieses Enzym verhindert, dass sich der Mann entspannen kann, sodass Blut in den Penis fließen und eine Erektion entstehen kann. Die medikamentöse Behandlung eignet sich sehr gut für ein schnelles Erfolgserlebnis, das den Betroffenen die Versagensangst nimmt und psychische Blockaden auflösen kann. Potenzmittel schaffen somit häufig eine Grundlage für eine mögliche weiterführende Behandlung.

Impotenz Junge Maenner 4 in Impotenz bei jungen Männern

Eine weiterführende Behandlung kann beispielsweise dann sinnvoll sein, wenn die Impotenz bei jungen Männern auf einen überhöhten Pornokonsum zurückzuführen ist. Zwar wirken bei diesen Patienten ebenfalls die oben genannten PDE-5-Hemmer, doch sie lösen nicht das eigentliche Problem. Um unrealistische Vorstellungen und Erwartungen abzubauen, bedarf es einer umfassenden Sexualtherapie mit einem entsprechend ausgebildeten Therapeuten.

Eine Veränderung des Lebensstils ist ebenfalls hilfreich, um Potenzprobleme zu mindern. Hierzu gehören:

  • konsequente Ruhephasen
  • regelmäßiger Sport
  • Entspannungsprogramme (wie Autogenes Training)
  • gesunde, ausgewogene und cholesterinarme Ernährung
  • Verzicht auf Nikotin
  • Verringerung des Alkoholkonsums

Darüber hinaus kann ein spezielles Beckenbodentraining und regelmäßige sexuelle Aktivität die Penisdurchblutung und den Testosteronspiegel erhöhen. Dies wirkt sich einerseits positiv auf das subjektive Wohlbefinden und andererseits auf die Standfestigkeit und das Durchhaltevermögen des Penis aus. Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind:

  • Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT)
  • Mediated Urethral System (MUSE)
  • Vakuum-Erektionshilfen ("Penis-Pumpe")
  • operative Einpflanzung eines Schwellkörpers

Welche Behandlungsmethode im Einzelfall die beste ist, hängt von vielen Faktoren ab und ist nur in Absprache mit dem Arzt zu entscheiden.



Welche Wirkung haben Ingwer und Chilli auf die Potenz?

Für Männer, die an Potenzproblemen leiden, bedeutet die effektive Behandlung ihrer Erektionsprobleme nicht nur die Einnahme wirksamer Potenzmittel wie Viagra oder Cialis. Vor allem, wer auf den Einsatz chemischer Produkte verzichten möchte, sollte begleitend zur Behandlung auch seinen Lebenswandel entsprechend umstellen. Insbesondere die Ernährung kann bei nachlassender Potenz einen entscheidenden Faktor darstellen. 
 


Wer an Erektionsproblemen leidet, dem empfiehlt sich ausreichend Bewegung, damit der Organismus aktiv wird und die Muskeln gestärkt werden. Außerdem wirkt die körperliche Betätigung gegen Stress und Übergewicht, die ebenfalls zu den auslösenden Faktoren einer Impotenz gehören. Schließlich jedoch gilt eine bewusste und ausgewogene Ernährung als entscheidend nicht nur für die allgemeine Gesundheit.
 


Ein Verzicht auf gesättigte Fettsäuren, nicht allzu viele Kohlenhydrate, möglichst wenig Zucker, aber dafür reichlich frisches Obst und Gemüse sowie hin und wieder mageres Fleisch oder Fisch, so stellt sich eine optimale Ernährung beispielsweise dar. 
 


Doch man muss nicht unbedingt gleich seinen ganzen Lebenswandel umstellen, wenn man lediglich der eigenen Potenz ein wenig auf die Sprünge helfen möchte. Gewisse Bereicherungen des eigenen Speiseplans haben sich als interessante Helfer gegen Impotenz bewährt. 
 


Ingwer Chili in Welche Wirkung haben Ingwer und Chilli auf die Potenz?

Ingwer und Chili

An erste Stelle hat sich die Wurzel des Ingwer bewährt bei Potenzproblemen und nachlassender Libido. Ingwer besitzt eine Vielzahl an bioaktiven Wirkstoffen, die einen positiven Effekt haben bei der Infektbekämpfung des Organismus. Außerdem unterstützt Ingwer die Blutgerinnung und hilft bei Beschwerden der Magen- und Darmtätigkeit.
 


Ebenfalls interessant als natürliches Potenzmittel ist Chili. Die feurigen Aromen liefern nützliche Alkaloide und regen den Stoffwechsel an. Vor allem in der Form scharfer Gewürze wird die aphrodisierende und potenzsteigernde Wirkung geschätzt. Viel hilft dabei viel, doch aufgrund der besonderen Schärfe sollte eine Überdosierung ohne vorherige Gewöhnung besser vermieden werden.
 


Die List der natürlichen Produkte, die nicht nur gesund sind, sondern auch förderlich auf die Libido und die Potenz wirken, ist erstaunlich lang. Besonders beliebt sind allerdings Ingwer und Chili für die Potenz.



Viagra, Cialis. Levitra – kein Tabu mehr in deutschen Betten

Laut einer Umfrage können sich immer mehr Paare den Griff zu einem Potenzmittel wie Viagra, Cialis oder Levitra vorstellen. Sex aus der Versandapotheke scheint bei den Deutschen immer beliebter zu werden. 

So kann sich jeder Vierte vorstellen, Potenzmittel zu nehmen, welche die sexuelle Leistungsfähigkeit steigern. Erfahrung damit hat bis dato allerdings nur knapp jeder Zehnte. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter 1000 Deutschen im Auftrag der Datingportals secret.de. Demnach sind Mittel zur Libido- bzw. zur Erektionssteigerung sowohl bei Männern als auch Frauen und über alle Altersgruppen hinweg gleichermaßen gefragt.

Insgesamt 28 Prozent der Deutschen können sich laut Umfrage vorstellen, entsprechende Mittel einzunehmen. Das Antwortverhalten ist bei Männern und Frauen exakt identisch (jeweils 28 Prozent können sich Potenzpillen vorstellen). Tatsächliche Erfahrung haben damit allerdings nur neun Prozent gemacht. Die meisten davon entfallen auf Männer, die Mittel zur Erektionssteigerung genommen haben. Doch auch drei Prozent der Frauen haben ihr Sexleben aufgepeppt, die meisten, um die Libido zu optimieren. Insgesamt stehen damit 37 Prozent der Deutschen Potenzmitteln aufgeschlossen gegenüber, die die sexuelle Leistungsfähigkeit verbessern.

Potenzpillen Kaufen 1 in Viagra, Cialis. Levitra - kein Tabu mehr in deutschen Betten

Die Bewertung solcher Präparate ist nur geringfügig vom Alter der Befragten abhängig. Tatsächlichkönnen sich die Jüngeren einen entsprechenden Konsum etwas eher vorstellen als ältere Befragte. So sind 30 Prozent der zwischen 18 und 30 Jahre alten Deutschen nicht abgeneigt, wenn es um den Einsatz entsprechender Pillen geht. Zwischen 30 und 49 Jahren sind es 29 Prozent und zwischen 50 und 70 Jahren können sich 27 Prozent der Deutschen vorstellen, ihrer Libido etwas auf die Sprünge zu helfen. Aber: rund die Hälfte (55 Prozent) lehnt den Einsatz solcher Mittel allerdings kategorisch ab. 

Vor allem Männer, die ihre Erektion verbessern wollen, haben Erfahrung mit Potenzmitteln gesammelt: 13 Prozent haben bereits Mittel wie Viagra und ähnliches zu sich genommen. Die Altersgruppe zwischen 30 und 49 Jahren ist hierbei am aktivsten: Acht Prozent der Männer haben hier Erfahrung gemacht. Zwischen 50 und 70 Jahren sind es immer noch sieben Prozent. Männer von 18 bis 29 Jahren scheinen noch ohne pharmazeutische Unterstützung über die Runden zu kommen: Lediglich drei Prozent geben an, Erfahrung mit Potenzpillen gemacht zu haben



20 Jahre Viagra

Wann ist ein Mann ein Mann? Spätestens wenn es im Bett nicht mehr klappt wie gewünscht stellen sich Männer diese Frage. Vor allem, da zunehmend auch 30-35-Jährige von dem Problem betroffen sind.

Es gibt Themen, über die Mann nicht gerne spricht. Erektile Dysfunktion (Impotenz) ist so ein Thema. Wenn es sexuell nicht so läuft, wie es sollte, und die eigenen Ansprüche oder die der Partnerin an ein erfülltes Sexualleben unerfüllt bleiben, stellt man(n) sich schnell die Sinn-Frage. „Für Männer war Viagra eine sexuelle Revolution“, sagt Frank Sommer, Professor für Männergesundheit am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Zuvor gab es kein orales Medikament, das eine Erektion hervorrufen konnte – nur Spritzen, Vakuumpumpen und Implantate.  

1998 brachte der US-Pharmakonzern Pfizer Viagra auf den Markt. Ursprünglich suchten die Forscher nach einem Medikament gegen Herzerkrankungen. Der von ihnen entwickelte Wirkstoff Sildenafil floppte zwar im Brustbereich, dafür aber hatte er ungeahnte Folgen in der Sexualmedizin. Die gefäßerweiternde Substanz aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer sorgt für eine verbesserte Durchblutung. Sie erhöht die Potenz und wirkt schnell bei Erektionsstörungen.

Viagra 20 Jahre 1 in 20 Jahre Viagra

Der ganze Hype um Viagra ist inzwischen abgeklungen, doch die Wirkung des blauen Wundermittels ist geblieben. Einfach eine Tablette nehmen – und schon ist man für ein paar Stunden leistungsfähig. Sildenafil verhilft etwa 90 Prozent der Männer mit akuten Problemen zur Erektion. Vorausgesetzt, die männliche Libido wird stimuliert. Ohne sexuelle Erregung funktioniert auch Viagra nicht. Man kann nicht eine Tablette schlucken und hat dann eine Erektion. Deshalb scheitern auch solche Männer mit Viagra, die sich von ihrer Partnerin sexuell zurückziehen und nur eine Ausrede suchen. Trotzdem: Viagra ist für viele Männer eine wertvolle Hilfe!

Erektionsstörungen? Wer ist davon betroffen?

In Deutschland sind ca. 7 Millionen Männer von Erektionsstörungen betroffen. Mittlerweile treten schon bei 30-35 Jährigen immer häufiger organisch bedingte Erektionsstörungen auf. Das liegt vor allem am ungesunden Lebensstil. Männer bewegen sich weniger, ernähren sich schlechter, haben mehr Stress. 

Kaum ein Geheimnis wird von Männern so streng gehütet wie eine Potenzstörung. Sie verstummen, wenn sie nicht mehr können. Ein paarmal gescheitert, schon gerät Mann in eine Abwärtsspirale. Ein Teufelskreis, in dem die Libido schwindet, Psyche und Partnerschaft leiden. Seit es aber Viagra gibt, stellen sich Betroffene sehr viel früher ihrer mangelnden Standfestigkeit. Früher haben Männer im Durchschnitt zehn bis 20 Jahre gewartet, bis sie wegen Potenzstörungen zum Arzt gegangen sind. Heute warten die meisten nicht länger als ein Jahr. 

Wer an Impotenz leidet, sollte nicht nur die Symptome "bekämpfen" und eine Tablette schlucken. Die Lösung des Problems sei in vielen Fällen einfach – gesund leben!

Viagra kann jedoch nur wirken, wenn die Nerven im Penis intakt sind. Auch darf die Potenzmuskulatur nicht zu schwach oder defekt sein. Wenn es allerdings nur darum geht, dass die Durchblutung des männlichen Glieds mangelhaft ist, hilft das Mittel in den meisten Fällen. Viagra kann aber auch eine Art Starthelfer sein, der verunsicherten Männern das befriedigende Gefühl vermitteln kann, dass wieder was geht. Der Teufelskreis aus Versagensängsten, Dysfunktion und Depression werde durchbrochen.

Viagra 20 Jahre 2 in 20 Jahre Viagra  

Der Gang zum Arzt ist indes nur der erste Schritt. Das Ausstellen eines Rezepts führt in der Regel nicht zu einer Heilung und verhilft bei Weitem nicht jedem Mann zu einer Erektion. Potenzprobleme könnten auch ein Hinweis auf andere, schwerwiegende Erkrankungen sein. Da die Gefäße im Penis vom Durchmesser her die kleinsten im Körper sind (ein bis zwei Millimeter). Gefäßverengungen fangen beim Mann oft zuerst am Geschlechtsorgan an. 

Wer nun glaubt, mit einer Potenzpille täglich topfit zu sein, irrt. Gesunde Ernährung, viel Bewegung und weniger Stress würden gegen Gefäßverengungen effektiv helfen und Potenzstörungen vorbeugen.

2013 lief Pfizers Patent auf Sildenafil ab. Seitdem boomt der Markt mit Konkurrenzprodukten zu Viagra. In Apotheken kostet das Original, je nach Dosierung, rund 20 Euro pro Tablette, während verschreibungspflichtige Nachahmerpräparate (Generika) für vier bis fünf Euro zu haben sind. Wesentlich preisgünstiger sind da Versandapotheken die Viagra und andere PDE-5-Hemmer sogar rezeptfrei anbieten.



Einfuhr illegaler Potenzmittel

An der Schweizer Grenze sind letztes Jahr 1060 Sendungen mit gefälschten Potenzpillen und anderen illegalen Arzneimitteln sichergestellt worden. Auch wenn die Qualität von Online Apotheken deutlich besser geworden ist, müsse man noch einmal vor den Gefahren solcher Substanzen warnen.

Nach zwei Jahren mit rückläufigen Zahlen haben die illegalen Medikamentenimporte wieder leicht zugenommen, wie die die Schweizer Heilmittelbehörde Swissmedic Mitte Februar mitteilte. 2016 waren 1028 Sendungen beschlagnahmt worden, ein Sechstel weniger als 2014.

Erektionsfördererwie Cialis oder Viagra machen nach wie vor über die Hälfte (59 Prozent) der illegalen Importe aus. Darauf folgen Schlankmacher und Medikamente mit Abhängigkeitspotential wie Psychopharmaka, Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie andere medizinisch wichtige Präparate.

Mit einem Anteil von rund 45 Prozent stammten auch 2017 die meisten illegalen Sendungen aus Indien. Auch Singapur und Deutschland gehörten zu den wichtigsten Absender-Standorten. Besonders zugenommen haben Lieferungen aus Osteuropa, insbesondere solche aus Polen (+40 Prozent).

Zu den beschlagnahmten Produkten gehören viele medizinisch wichtige, verschärft rezeptpflichtige Medikamente, darunter Antibiotika, das starke Schmerzmittel Tramadol oder Präparate gegen Akne. Swissmedic bezeichnet die eigenmächtige Einfuhr solcher rezeptpflichtiger Arzneimittel als "gesundheitlich äusserst bedenklich".

Potenzmittel aus dem Internet

Die vom Schweizer Zoll beschlagnahmten Pakete stellen nur einen Bruchteil der gesetzwidrig eingeführten Heilmittel dar. Die Schweizer Behörde geht davon aus, dass von geschätzten 40.000 Sendungen pro Jahr etwa die Hälfte illegal in die Schweiz kommt.

Medikamentenimporte sind gesetzlich erlaubt. (Mehr zum Thema Viagra kaufen in Großbritannien) Eine Privatperson darf für sich Produkte in der Grössenordnung eines Monatsbedarfs einführen. Die Behörden warnen aber vor Internetshops, die oft für "Originalpräparate zu günstigen Preisen" werben, aber nicht selten von kriminellen Organisationen kontrolliert werden.

Geliefert würden Arzneimittel mit schweren Qualitätsmängeln, gefälschte Arzneimittel, die zu hoch oder zu niedrig dosierte, falsche, nicht deklarierte oder gar keine Wirkstoffe enthielten, schreibt Swissmedic.



Erektionsprobleme: Was sagt eine Ärztin

Zusammenfassung: Handelt es sich schon um Erektionsprobleme, wenn es dreimal hintereinander nicht klappt? Und kann ich dann einfach Viagra im Internet kaufen  oder gibt es auch andere Hilfen? Eine Andrologin beantwortet Fragen, die man selbst dem Arzt lieber nicht stellen mag.

Impotenz ist immer noch ein Tabuthema, doch mindestens jeder fünfte Mann wird irgendwann in seinem Leben damit konfrontiert, dass der Penis nicht so funktioniert, wie Mann es eigentlich möchte. Die Angst davor, selbst betroffen zu sein ist groß, denn immer noch setzen Männer Potenz mit Männlichkeit gleich und mindestens genauso groß ist die Angst, über das Problem zu sprechen – sogar mit dem Arzt.

Für uns beantwortet Kornelia Hackl, Ärztin für Urologie, Andrologie und Sexualmedizin die wichtigsten Fragen der Männer zu Impotenz, medizinisch erektile Dysfunktion.

Bin ich schon impotent?

Kornelia Hackl: Nein, wenn das vereinzelt auftritt, handelt es sich nicht um Impotenz. Erst wenn es über einen längeren Zeitraum von sechs Monaten immer wieder dazu kommt, handelt es sich vermutlich um erektile Dysfunktion. Aber jeder Mann ist anders, deshalb halte ich wenig von festen Zahlen und Zeitspannen. Bei wiederholtem Auftreten sollten Sie jedoch einen Arzt aufsuchen, damit die Ursachen abgeklärt werden.

Hilft mir Viagra wirklich?

Hackl: Zuerst einmal wird der Arzt die Ursache der Impotenz abklären. Denn sie kann immer auch ein Warnsignal oder Frühbote einer organischen Erkrankung sein, etwa von Gefäß- und Herz-Kreislauferkrankungen. Erklären Sie dem Arzt Ihr Problem, zusätzlich wird er Fragen stellen zur Krankengeschichte, zum allgemeinen Gesundheitszustand und zur Medikamenteneinnahme.

Das ist wichtig, denn die angesprochenen Mittel gegen Impotenz, die PDE-5-Hemmer oder auch PDE-5-Inhibitoren, sind zwar gut wirksam und verträglich, allerdings gibt es auch Nebenwirkungen und Kontraindikationen. Kontraindikationen sind etwa ein sehr hoher oder ein sehr niedriger Blutdruck, der sich mit Medikamenten nicht einstellen lässt, ein Herzinfarkt oder Schlaganfall innerhalb der letzten sechs Monate, ein blutendes Magengeschwür oder die Einnahme von Nitro-Präparaten – etwa bei bestimmten Herzkrankheiten.

In vielen Fällen lässt sich mit der Einnahme von PDE-5-Inhibitoren eine zufriedenstellende Erektion erreichen.

Kann ich Viagra einfach so kaufen?

Hackl: Nein, auf keinen Fall. Das größte Risiko dabei ist, das in zahlreichen Untersuchungen und Tests nachgewiesen wurde: Viele dieser Medikamente enthalten nicht das, was draufsteht. Die Bezeichnungen sind kein Garant dafür, dass auch dieser Wirkstoff drin ist – ganz abgesehen von dem Risiko der Nebenwirkungen und Kontraindikationen, falls es sich tatsächlich um einen PDE-5-Hemmer handelt.

Bestellen übers Internet, weil es billiger ist, muss jetzt auch nicht mehr sein. Für zwei der vier zugelassenen PDE-5-Hemmer – Viagra und Cialis – sind die Patente ausgelaufen, beide gibt es jetzt als Generika. Da kostet dann eine Tablette knapp drei Euro und nicht mehr 15, wie früher.

Ist Impotenz ein Altersproblem?

Hackl: Alter ist tatsächlich ein „Risikofaktor“. Ein 90-Jähriger, mag er noch so fit sein, wird nicht über die Potenz eines 19-Jähriger verfügen. Ein gewisser Rückgang ist also ganz natürlich und der Zeit geschuldet.

Allerdings gibt es verschiedene Gründe, warum Impotenz bei jüngeren Männern eintreten kann. Das sind etwa in der Gruppe der 20- und 30-Jährigen vor allem psychogene Gründe – also ein traumatisches erstes Mal, sexuelle Mythen, negative Erfahrungen, die alle mehr oder weniger in Versagensangst münden.

Bei älteren Männern spielen häufiger organische Ursachen eine Rolle, wobei dann auch Versagensangst dazukommen kann, wenn es öfter nicht klappt. Faktoren, die den Gefäßen schaden – Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und zu hohe Blutfettwerte – also die „silent Killers“, die zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen, können sich mit Erektionsstörungen als Vorboten ankündigen. Erektionsstörungen können also Frühsymptome einer generalisierten Gefäßerkrankung sein. Deshalb spreche ich auch vom Penis als „Wünschelrute des Herzens“.

Für eine ausreichend harte Erektion muss der Blutzufluss in der Pensiarterie deutlich steigen! Bei dieser Anforderung führen Gefäßverkalkungen in diesem Blutgefäß zu ungenügender Erektion oder sie bleibt aus. Deshalb nochmals: Impotenz ist nicht nur für sich ein belastendes Problem, sondern kann immer auch ein Frühbote von ernsthaften Krankheiten sein und sollte von einem Arzt abgeklärt werden.

Gibt es Naturheilmittel die besser wirken?

Hackl: Ja, körperliche Aktivität! Viele Studien zeigen, dass körperliche Aktivität auch zu einer stärkeren Durchblutung des Beckenbodens führt und damit die Potenz verbessert. Auch Abnehmen hat nachweislich einen positiven Effekt.

Zusätzlich kann die Aminosäure L-Arginin sich positiv auswirken. Der Körper verstoffwechselt sie zu Stickoxid (NO), das nachweislich die Durchblutung verbessert und die Gefäße weitet. Deshalb wird L-Arginin übrigens oft im Leistungssport genutzt.

Vor Heilkräutern aus dem Internet, die gegen Impotenz helfen sollen, rate ich jedoch ab, die Mischungen enthalten manchmal Spuren von nicht angegebenen Wirkstoffen und können damit unberechenbare Wirkungen und Nebenwirkungen haben. Die Heilkräuter selbst sind letztendlich kaum effektiv.

Mein Rat für Männer, die befürchten, ein Potenzproblem zu haben: Gehen Sie zum Arzt, lassen Sie abklären, ob tatsächlich eine erektile Dysfunktion vorliegt und falls ja, ob womöglich organische Ursachen zugrunde liegen. Sie lassen sich gezielt behandeln, wodurch nicht nur die Potenz wieder besser wird, sondern vor allem auch die Gefahr eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls gesenkt wird. Ursächliche Erkrankungen können somit frühzeitig erkannt und gezielt behandelt werden. Ziel ist es, die Potenz zu verbessern und mögliche ernsthafte Folgen einer generalisierten Gefäßerkrankung mit Herzinfarkt oder Schlaganfall zu vermeiden.



Einnahme von Viagra

Ich (60) habe die Erfahrung gemacht, dass ich nicht so recvht kann, wenn ich mit Frauen in meinem Alter Sex habe. Ich nehme dann Viagra, aber die Lust kommt trotzdem nicht richtig. Bei viel jüngeren Frauen habe ich dagegen viel Lust und brauche auch keine Viagra einnehmen. Kann sowas in meinem Alter vorkommen? Warum klappt es mit jüngeren Frauen besser, auch wenn ich keine Potenzmittel nehme? Carsten

Hallo Carsten, 

es ist ein weitverbreitetes Missverständnis, dass Viagra die Lust fördert und so erst eine Erektion ermöglicht. PDE-5-Hemmer, umgangssprachlich als Potenzmittel bezeichnet, beeinflussen nur den Blutfluss in den Penis, ohne direkt das Lustempfinden anzusteuern. Ohne sexuelle Erregung, wird Viagra nicht funktionieren.

Viele Männer fühlen sich durch Viagra oder Cialis trotzdem besonders erregt. Dies hat aber nichts mit der direkten Wirkung von Viagra zu tun, sondern es handelt sich dabei um einen Placebo-Effekt. Der Grund dafür ist, dass viele Männer von einer lustfördernden Wirkung schlichtweg überzeugt sind oder einfach die Tatsache als befreiend und erregend erleben, dass ihn eine zuverlässige Erektion erwartet.

Warum du beim Sex mit jüngeren Frauen mehr Lust empfindest hat nichts mit Viagra zu tun. Offenbar kannst du klar sagen, dass dich jüngere Frauen mehr erregen. Und Erregung und Lust bedingen sich nun mal gegenseitig. Wirkstoffe wie Sildenafil ändern daran nichts.

Das Verlangen nach jüngeren Frauen entspricht deinen aktuellen Präferenzen. Wir essen bestimmte Gerichte lieber als andere Gerichte, ohne das man manchmal sagen kann warum.

Es ist sowieso besser auf die eigene Lust zu hören und das Sexleben so zu gestalten, dass es im Einklang mit dir ist. Fehlende Lust kannst du nicht mit einer Tablette ausgleichen.



Viagra in Großbritannien jetzt rezeptfrei

Seit 1998 ist das Potenzmittel Viagra auf dem Markt. Die Tabletten mit dem Wirkstoff Sildenafil helfen bei Erektionsstörungen. Nun hat Großbritannien beschlossen, eine Viagra-Variante mit 50mg Wirkstoff pro Tablette ohne Rezept verkaufen zu dürfen. Am 28.11. teilte dies die Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) am Dienstag mit.

Männer ab 18 Jahren können sich die Potenzpillen demnach künftig ohne Verschreibung in der Online Apotheke kaufen. Voraussetzung ist allerdings ein Gespräch mit dem dortigen Fachpersonal. Unter anderem sollen Männer mit schweren Herzkreislauferkrankungen oder Nierenversagen die Tabletten nicht einfach in der Apotheke erhalten – sondern weiterhin nur unter ärztlicher Aufsicht. Apotheker können, falls nötig, die Empfehlung aussprechen, einen Arzt aufzusuchen.

Laut MHRA wird dieser Schritt dabei helfen, "Männer, die sonst keine Hilfe im Gesundheitssystem suchen würden, dorthin zu lotsen". So würden sie nicht den Risiken ausgesetzt, die mit dem Potenzpillen-Kauf über illegale Webseiten einhergingen. In den vergangenen fünf Jahren hat die MHRA nach eigener Angabe nicht zugelassene und gefälschte Potenzpillen im Wert von mehr als 50 Millionen Pfund (56 Millionen Euro) sichergestellt. Fälschungen enthalten zum Teil andere Wirkstoffe oder den Wirkstoff in zu hoher Konzentration, wodurch die Einnahme sehr gefährlich werden kann. Mehr Informationen dazu erhalten Sie hier.

Viagra Rezeptfrei 1 in Viagra in Großbritannien jetzt rezeptfrei

Was sagt die Europäische Union?

Bereits 2008 hatte Viagra-Hersteller Pfizer bei der Europäischen Arzneimittelbehörde Ema beantragt, die Rezeptpflicht für den Wirkstoff aufzuheben. Das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) kam dem Wunsch jedoch nicht nach.

Die Entscheidung begründete das Komitee unter anderem mit den verschiedenen Ursachen, die einer Erektionsstörung zugrunde liegen können – darunter Erkrankungen der Herzkranzgefäße, die zu Durchblutungsstörungen des Penis führen. Auch seien die Informationen zur Einnahme des Medikaments komplex und die Gefahren für eine falsche Einnahme groß, begründete die Ema damals ihre Entscheidung.

Einige Jahre später war Polen dann das erste europäische Land, das etwas an der Verschreibungspflicht änderte. Im Frühjahr 2016 überzeugte ein Generikahersteller die Behörden, seine Viagra Generika ohne Rezept verkaufen zu können.

Als erstes Land weltweit hatte Neuseeland bereits 2014 die Rezeptpflicht für ein Sildenafil-Potenzmittel abgeschafft. Die Front bröckelt also und auch wenn in Deutschland PDE-5-Hemmer nicht ohne Rezept gekauft werden können, wird sich dies evtl. im Laufe der Jahre ändern.



Potenzmittel im Vergleich

Für die Behandlung von Impotenz (medizinisch erektile Dysfunktion) gibt es eine ganze Reihe verschiedener Medikamente, die umgangssprachlich als Potenzmittel bezeichnet werden. Neben dem bekannten Klassiker Viagra sind vor allem das "Wochenend-Potenzmittel" Cialis und das "deutsche" Potenzmittel Levitra zu nennen, deren Wirkung auf der gleichen Grundlage beruhen.

Wirkung der Potenzmittel

Viagra (Hersteller: Pfizer) ist das weltweit bekannteste Potenzmittel, dass schon seit 1998 auf dem Markt ist und eine Erfolgsquote von etwa 90 Prozent hat. Der Wirkstoff Sildenafil wird in verschiedenen Dosierungen angeboten wird. Das Potenzmittel Viagra gehört zur Gruppe der sogenannten PDE-5-Hemmer, die bei Männern im Potenzstörungen wieder eine Erektion ermöglichen.

Bei einer sexuellen Stimulation wird im Schwellkörper des Penis Stickstoffmonoxid (NO) freigesetzt. Dies führt dazu, dass die Menge des Botenstoffs cGMP erhöht wird. Dadurch kommt es zu einer Erschlaffung der glatten Muskulatur, die ein vermehrtes Einströmen von Blut in den Penis ermöglicht  – und damit die Erektion unterstützt. Das Enzym PDE-5 baut den Botenstoff cGMP ab, und somit schwächt sich auch die Erektion ab. Die PDE-5-Hemmer verhindern den Abbau und sorgen so für eine härtere und länger andauernde Erektion.

Zur Gruppe der PDE-5-Hemmer zählt der Wirkstoff Tadalafil, der in Cialis (Hersteller: Lilly) enthalten ist. Das Potenzmittel hat eine ähnliche Erfolgsquote wie die blaue Potenzplle Viagra. Levitra (Hersteller: Bayer) enthält den Wirkstoff Vardenafil. Auch dieser gehört zur Klasse der PDE-5-Hemmer und weist eine Erfolgsquote von etwa 88 Prozent auf.

Alle PDE-5-Hemmer unterliegen dem gleichen Wirkmechanismus. Dies gilt auch für generische Potenzmittel, die den gleichen Wirkstoff besiitzen, aber im Vergleich zum Original deutlich preisgünstiger angeboten werden. Generika dürfen angeboten werden, nachdem der Patentschutz des Original-Medikaments abgelaufen ist.

Wirkungseintritt & Wirkungsdauer von Potenzmitteln

Je nach Wirkstoff kann die Zeit von Einnahme bis Wirkungseintritt unterschiedlich ausfallen. Auch die Dauer der Wirkung ist bei den bekannten PDE-5-Hemmern/Wirkstoffen unterschiedlich lang. Bis die Wirkung von Viagra eintritt, kann etwa 45 Minuten dauern. Dann hält sie bis zu 6 Stunden an. Cialis benötigt ebenfalls eine 3/4 Stunde bis zum Wirkungseintritt, allerdings hält der gewünschte Effekt dann deutlich länger (bis zu 36 Stunden) an. Daher auch der Name als Wochenend-Potenzmittel. Einen schnelleren Wirkungseintritt von etwa 30 Minuten garantiert Levitra, dessen Wirkung ähnlich wie Viagra bis zu 6 Stunden anhält. 

Tipp: Die genannten Informationen zu Wirkungseintritt und Wirkungsdauer gelten nur für die reine Einnahme des Medikaments. Nahrungsaufnahme und Alkoholkonsum können den Beginn und die Dauer der Wirkung beeinflussen.

Unterschiede bei der Dosierung & Einnahme

Potenzmittel können Sie in unterschiedlichen Dosierungen kaufen. Während Viagra mit dem Wirkstoff Sildenafil in den Dosierungen 25, 50 und 100 mg erhältlich ist, enthält Cialis 2,5, 5, 10 oder 20 mg Tadalafil. Levitra wird in den Varianten 5, 10 oder 20 mg Vardenafil angeboten.

Wichtig ist, dass Erstanwender mit einer möglichst kleinen Dosierung bei der Einnahme beginnen sollten. Sollte der erhoffte Effekt nicht eintreten, kann die Dosierung in Absprache mit dem Arzt erhöht werden.

Mögliche Nebenwirkungen von Potenzmitteln

Da alle Potenzmittel Wirkstoffe einer Klasse enthalten, sind auch die möglichen Nebenwirkungen ähnlich. So kann die Einnahme der Medikamente zu Kopfschmerzen oder einer verstopften Nase führen.

Dennoch sind einige Unterschiede bei der Art oder Ausprägung der häufigsten Nebenwirkungen zu beobachten. Bei Viagra z.B. kommt es häufig zu Gesichtsrötungen und Magenverstimmungen, selten zu Rückenschmerzen, Schwindelgefühlen, Seh- oder Verdauungsstörungen.

Bei Cialis sind neben Kopfschmerzen eher Magenverstimmungen, Rücken- oder Muskelschmerzen sowie Verdauungsstörungen zu beobachten. Grundsätzlich gilt Cialis jedoch als das Potenzmittel mit den wenigsten Nebenwirkungen, was vermutlich auf die vergleichsweise niedrige Dosierung des Wirkstoffs zurückzuführen ist. Welches Potenzmittel für den Einzelnen am verträglichsten ist, lässt sich jedoch nicht pauschal sagen, sondern muss im Zweifelsfall getestet werden.

Potenzmittel Vergleich 2 in Potenzmittel im Vergleich

Viagra, Cialis und Levitra in klinischen Studien

Die Wirksamkeit der Inhaltsstoffe konnte in diversen Studien nachgewiesen werden. Es ist wissenschaftlich belegt, dass sie die Erektion verbessern. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass die Medikamente automatisch auch besseren Sex gewährleisten. So berichteten beispielsweise in einer Studie 78 Prozent der Männer von einer verbesserten Erektion nach der Einnahme von Sildenafil (Viagra), aber nur 57 Prozent bejahten den erfolgreichen Sex. Mit 40 – 58 Prozent erreichte die Patientenzufriedenheit nach einer 6-monatigen Behandlung mit Tadalafil (Cialis) und Vardenafil (Levitra) ähnliche Werte.

Im direkten Vergleich von Sildenafil (Viagra) und Tadalafil (Cialis) zeigte sich jedoch, dass die Männer mit erektiler Dysfunktion mit eindeutig (75 Prozent) Tadalafil bevorzugen.

Welches Potenzmittel ist für mich das beste?

Die Erfolgsquoten der Potenzmittel Viagra, Cialis und Levitra sind ähnlich. Welches Potenzmittel am besten geeignet ist, hängt daher von vielen unterschiedlichen Faktoren des Einnehmenden ab. Der allgemeine Gesundheitszustand und die mögliche weitere Einnahme anderer Medikamente, haben ebenfalls eine große Bedeutung bei der Auswahl des Potenzmittels.

Jedes Potenzmittel hat seine Vor- und Nachteile. Wem z.B. eine lange Wirkungsdauer wichtig ist, sollte sich für Cialis entscheiden. Die lange Wirkungsdauer hat jedoch auch eine längere Dauer von möglichen Nebenwirkungen zur Folge. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es zu unerwünschten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommt.

Zu beachten ist auch, dass die Einnahme von Viagra es nicht erlaubt gleichzeitig nitrathaltige Medikamente einzunehmen. Die Kombination der enthaltenen Wirkstoffe kann zu einem starken Blutdruckabfall führen. Darüber hinaus gibt es für alle Potenzmittel weitere Einnahmebeschränkungen und mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.

 

Quellen:

  1. Besser als Viagra und Co? Deutscher Apothekerverlag Dr. Roland Schmiedel GmbH. URL: deutsche-apotheker-zeitung.de
  2. Behandlung der erektilen Dysfunktion PDE-5-Hemmer. Selbsthilfegruppe erektile Dysfunktion. URL: selbsthilfe-impotenz.com
  3. PDE-5-Hemmer im Vergleich. Avoxa Mediengruppe Deutscher Apotheker. URL: pharmazeutische-zeitung.de
  4. Therapeutic effectiveness and patient satisfaction after 6 months of treatment with Tadalafil, Sildeanfil and Vardenafil: Results from the Erectile Dysfunction Observational Study. Antonio Martin-Morales et al. European Urology; Volume 51, Issue 2, February 2007, Pages 541-550. URL: sciencedirect.com
  5. A multicenter, randomized, double-blind crossover study to evaluate patient preference between Tadalafil and Sildenafil. Alexander von Keitz et al. European Urology; Volume 45, Issue 4, April 2004, Pages 499-509 . URL: sciencedirect.com


Was tun bei Erektionsstörungen?

Schauen Sie sich die Suchergebnisse an – wie viele Treffer Sie bei Google zum Thema Impotenz/Erektionsprobleme finden. Nach wie vor ist es ein Tabu-Thema und viele betroffene Männer suchen diskrete Hilfe im Internet. Es gibt eine ganze Reihe von Blogs die das Thema aufgreifen – und Videos. Im folgenden Video erfahren Sie, was Sie bei Erektionsstörungen tun können. PDE-5-Hemmer (umgangssprachlich Potenzmittel) wie Viagra, Cialis oder Levitra sind nicht die inzigste Lösung, wenn auch in vielen Fällen die erfolgreichste und einfachste.

Bilder sagen manchmal mehr als tausend Worte, insofern lohnt es sich mal einen Blick rein zu werfen. Sich Hilfe von außen zu holen, ist der erste Schritt bei der Behandlung erektiler Dysfunktion. Sicher, es ist nicht leicht und eher unangenehm jemand anderen um Hilfe zu bitten, zum Arzt zu gehen – aber es lohnt sich. Nach einer erfolgreichen Behandlung können Sie Ihr Sexleben wieder in vollen Zügen geniessen, Ihren Mann stehen und wieder mit Selbstbewusstsein aus dem Haus gehen.



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